Niederlage gegen SG Erlangen

FC Kleinaitingen unterliegt SG Erlangen nach starkem Kampf mit 1:3

Kleinaitingen. Hochmotiviert ging der FC Kleinaitingen in das Heimspiel der 3. Liga Ost gegen die SG Erlangen. Der Rückenwind aus einem sehr guten Auftritt gegen den Tabellendritten Leipzig sowie eine intensive Trainingswoche waren deutlich zu spüren. Dennoch musste sich das Team nach einem schweren und umkämpften Spiel mit 1:3 geschlagen geben.

Erster Satz:
Kleinaitingen startete mit einem großen Kader, der verletzungsbedingt durch Spielerinnen aus der Damen-2 verstärkt wurde. Der Beginn gestaltete sich ausgeglichen, beide Mannschaften lieferten sich einen intensiven Kampf. Beim Stand von 14:16 ließ Kleinaitingen Erlangen jedoch davonziehen. Starke Blockarbeit der Gäste sowie viele Eigenfehler – insbesondere im Aufschlag und bei der Chancenverwertung im Angriff – machten es schwer, den Anschluss zu halten. Erlangen entschied den Satz mit 25:19 für sich.

Zweiter Satz:
Die Marschroute war klar: Eigenfehler reduzieren und dennoch den Aufschlagdruck hochhalten. Der Wille war spürbar – wir können das Schaffen! Erneut verlief der Satzbeginn ausgeglichen. Die eingewechselte Zuspielerin Bianca Hoffmann setzte ihre Angreiferinnen gut in Szene, vor allem Kapitänin Antonia Meyer punktete erfolgreich. Doch auch in diesem Durchgang schlichen sich die Fehler aus dem ersten Satz wieder ein. Trotz eines erneuten Aufbäumens – unter anderem durch starke Angriffe von Außenangreiferin Anni Salesch und Diagonalangreiferin Antonia Birkholz sowie beherzter Blockarbeit der Mittelangreiferinnen Eva Holzmann und Stefanie Kraus – hatte Erlangen an diesem Tag die Nase vorn und gewann auch den zweiten Satz mit 25:16.

Dritter Satz:
Nun gab es für Kleinaitingen nichts mehr zu verlieren. Der Start in den Satz gelang deutlich besser, vor allem die stabile Annahme, angeführt von Antonia Meyer, stach heraus. Zuspielerin Kristin Schaffner konnte befreiter agieren und ihre Angreiferinnen variabel einsetzen. Es entwickelte sich ein leidenschaftlicher Kampf um jeden Ball. Libera Paula Erwinger glänzte mit spektakulären Rettungsaktionen und Kleinaitingen entschied erstmals die langen, intensiven Ballwechsel für sich. Das Publikum war nun voll da und peitschte das Team nach vorne. Mit Katharina Paul feierte zudem eine Spielerin ihr Drittliga-Debüt auf der Mittelposition und brachte frischen Wind ins Spiel. Kleinaitingen belohnte sich und gewann den Satz mit 25:22.

Vierter Satz:
Die Devise war klar: Alles geben, um den Tiebreak zu erzwingen. Doch man merkte, dass die Kräfte langsam schwanden. Kleinaitingen fand nicht richtig ins eigene Spiel und lag früh mit 2:8 zurück. Eine Umstellung brachte zunächst neuen Schwung: Lisa Rüd kam auf der Diagonalposition und konnte direkt punkten, musste ihren Einsatz jedoch verletzungsbedingt früh beenden – gute Besserung an dieser Stelle. Antonia Birkholz rückte zurück auf Diagonal, Mona Walter kam für Anni Salesch auf Außen. Mit viel Einsatz und großem Kampfgeist arbeitete sich Kleinaitingen von einem zwischenzeitlichen 7:15-Rückstand bis auf 22:22 heran. Am Ende fehlte jedoch der letzte Druck im Angriff, während Erlangen mit etwas Glück die entscheidenden Punkte machte und den Satz mit 26:24 gewann.

Damit gingen die drei Punkte knapp an die SG Erlangen. Trotz der Niederlage zeigte der FC Kleinaitingen eine starke kämpferische Leistung und bewies, dass er mit den Teams der Liga mithalten kann.

Ausblick:
Bereits am 7. Februar steht das nächste Spiel an. Dann trifft Kleinaitingen auf Jena – ein Gegner, den man im Hinspiel bereits besiegen konnte.