Damen 1 des FC Kleinaitingen verlieren Saisonauftakt

Gegen den FTSV Straubing 2 verlieren die Damen 1 des FC Kleinaitingen mit 1:3 (25:22, 27:29, 15:25, 28:30) Dabei sah es zuerst ganz gut aus. Man startete mit druckvollen Aufschlägen und auch die Blockarbeit funktionierte, sodass man schnell 5 Punkte davon zog und den ganzen Satz über in Führung lag. Straubing kämpfte sich nochmal heran, ehe die Kleinaitinger mit 25:22 gewinnen konnten.Und auch im zweiten Satz lag man schon deutlich in Führung, lies den Gegner aber zum 20:20 ausgleichen. In einer hart umkämpften Schussphase hatten die Damen des FCK den Satzgewinn mit mehreren Satzbällen in der eigenen Hand, konnten aber den Sack nicht zu machen und Straubing verwandelte ihrerseits zum 29:27 denkbar knapp.„Das darf nicht passieren. Bei so einem großen Vorsprung müssen wir diesen Satz gewinnen, wenn wir in der Regionalliga mitspielen wollen“ so Trainer Peter Maiershofer. Die Enttäuschung und die Unsicherheit über den Verlust des zweiten Satzes merkte man den Damen des FCK im 3. Durchgang immer noch an. Es klappte nicht mehr viel; die Annahme kam nicht zur Zuspielerin und machte es dem Gegner zu leicht, einen guten Block zu stellen, der immer wieder zupacken konnte (15:25).Ab Satz 4 lief dann wieder vieles besser. Variable Angriffe und gute Aufschläge sorgten für ein Punktepolster, das man aber wieder nicht bis ins Ziel retten konnte. Der großgewachsene Block der Straubingerinnen hatte sich auf die Angreifer eingestellt und auch gut platzierte Lobs wurden abgewehrt, sodass man den hart umkämpften Satz mit 28:30 verloren geben musste.„Das Ergebnis ist ärgerlich, da wir es im 2. und im 4. Satz selber in der Hand hatten, die Straubinger wenigstens in den 5. Satz zu bringen und zumindest einen sicheren Punkt aufs Konto zu holen. Aber wir haben gegen eine etablierte Mannschaft gut mitgehalten und gezeigt, dass wir in der Regionalligaeine Chance haben, wenn wir konzentriert und mutig unsere Stärken ausspielen. Das hat heute noch nicht immer gut geklappt, aber wir werden im Training weiter arbeiten.“ So Co-Trainer Stefan Nowotny. Am kommenden Samstag steht bereits die nächste Bewährungsprobe auswärts beim TSV Zirndorf an.Besser machten es unsere weitere Damenmannschaften 2, 3 und 4, die alle ihre Spiele souverän gewonnen haben und somit in ihrer jeweiligen Liga mit 6:0 Punkten Tabellenführer sind!Für den FC Kleinaitingen: Daniela Basgier, Elke Kexel, Franziska Kexel, Nicki Mayr, Ria Mayr, Amelie Medele, Antonia Meyer, Luisa Nowotny, Anne-Cathérine Salesch, Niki Sandru, Kristin Schaffner, Marina Labermaier, Sabrina Buddrus

Wir hatten Ziele…

…viele verschiedene. Wie das so ist in einer Mannschaft.

„Ich will nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, „4. wäre mega, aber 5. oder 6. wäre auch ok“.

Und nach ein paar Spieltagen hieß es dann plötzlich:

„Ich will jede Mannschaft einmal schlagen“, „Mit dem 4. Platz wären wir mehr als zufrieden – aber wir brauchen ja hochgesteckte Ziele. Also peilen wir mal den 3. Platz an.“

Aber bis zu den letzten 4 Spielen hat keiner wirklich vom 1. Tabellenplatz gesprochen. Und jetzt das! Wir sind Meister in der Bayernliga Süd. Und das mit den schlechtesten Voraussetzungen überhaupt…

Wir haben den mit Abstand kleinsten Kader der Liga. An vielen Spieltagen waren wir überhaupt mit nur einem Auswechselspieler unterwegs. Wir trainieren in unterschiedlichen Hallen und unsere Spieltage haben wir in 3 verschiedenen gespielt, in denen wir teilweise nicht einmal trainiert haben. Wir sind unendlich dankbar, dass wir in der Ulrichkaserne in Kleinaitingen trainieren dürfen, aber die Halle ist so flach, dass wir nicht einmal einen Pass auf außen spielen können und nur die beiden Mitten sinnvoll angreifen können – reden wir hier nicht über Annahme oder Abwehr. Deshalb haben wir mehr Trainingseinheiten ausfallen lassen als allen Beteiligten lieb war, aber „lustiges hin und her pritschen und baggern“ ist auch nur bedingt sinnvoll. Und jetzt stehen wir hier. Ganz oben. Meister der Bayernliga. Und wir können es selbst nicht fassen…

Im letzten Heimspiel der Saison konnten wir mit 3:0 gegen den SV Lohhof gewinnen (25:11, 25:11, 25:23) und vorzeitig den Aufstieg klar machen. Die ersten beiden Sätze waren für die Meisterschaft entscheidend und man ging voll konzentriert ins Spiel. Mutige Aufschläge, ein gut stehender Block und variable Angriffe waren der Garant für zwei deutliche Satzgewinne und den entscheidenden Punkt für die Meisterschaft.

Erst im 3. Satz, als es um nichts mehr ging, schlichen sich einige Eigenfehler ein. Man ging nicht mehr mit aller Konsequenz ans Werk und Lohhof nutze einige Unsicherheiten aus. Trotzdem spielte man den von Trainer Peter Maiershofer oft zitierten „Standard“ zu Ende und gewann schließlich mit 3:0 vor den vielen lautstarken Fans.