FC Kleinaitingen schlägt den VSV Jena mit 3:0
Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar und unmissverständlich: Sollte es für den FC Kleinaitingen in der 3. Liga Ost noch eine realistische Chance auf den Ligaverbleib geben, dann durfte dieses Spiel nicht verloren gehen. Als Tabellenletzter empfing der FCK den VSV Jena, der auf Rang fünf angereist war – trotz des bereits im Hinspiel erkämpften 3:2-Sieges eine große Herausforderung.
Schon beim Einspielen war jedoch zu spüren, dass an diesem Tag etwas anders war. Die Stimmung im Team war konzentriert, positiv und voller Entschlossenheit – genau das, was es in dieser Situation brauchte.
Und die Kleinaitingerinnen setzten ihre Ansage direkt in die Tat um. Mit einem starken Start über eine Aufschlagsserie von Kristin Schaffner erspielte sich der FCK im ersten Satz schnell eine 5:0-Führung. Konsequent in allen Elementen, stabil in der Annahme und Abwehr rund um Libera Sabrina Buddrus sowie druckvoll im Angriff über die Diagonalspielerin Antonia Birkholz und die Außenspielerinnen Antonia Meyer und Anni Salesch. So machte man es den Gästen schwer, ins Spiel zu finden. Trotz einiger Aufschlagfehler auf eigener Seite blieb Kleinaitingen ruhig, denn die Punkte wurden im nächsten Angriff umgehend zurückgeholt. Der Vorsprung hielt über den gesamten Satz hinweg, der schließlich souverän mit 25:16 gewonnen wurde.
Die Freude über den gelungenen Auftakt war groß – dennoch war allen bewusst, dass der Weg zum Sieg noch weit war. Der zweite Durchgang begann ausgeglichener, doch die Kleinaitinger Mädels zeigten sich nun sowohl körperlich als auch mental voll auf der Höhe. Mitte des Satzes setzte sich der FCK auf 15:10 ab. Aufschlagserien, spektakuläre Abwehraktionen und durchschlagskräftige Angriffslösungen prägten das Spielbild. Auch dieser Satz ging mit 25:17 an den FC Kleinaitingen.
Der erste Punkt war damit gesichert, doch zufrieden wollte man sich damit noch lange nicht geben. Die Devise für den dritten Satz war eindeutig: Noch einmal Vollgas!
Eine weitere starke Aufschlagserie von Krissi Schaffner brachte den FCK früh auf die Siegerstraße. Schnell stand es 11:3. Gut platzierte Blocks von Luisa Heiduk und Eva Holzmann und hart erkämpfte Abwehrbälle ließen den Jenarinnen kaum noch Möglichkeiten, den Ball auf den Boden zu bringen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung – bei der sich jede Spielerin und auch das Trainerteam auf die Schulter klopfen durften – dominierte Kleinaitingen den dritten Satz und gewann ihn eindrucksvoll mit 25:9.
Mit dem klaren 3:0-Erfolg sicherte sich der FC Kleinaitingen drei enorm wichtige Punkte und kletterte einen Platz in der Tabelle nach oben. Die Freude war riesig, endlich konnte sich das Team für seinen Einsatz belohnen. In der Leonhard-Wagner-Halle herrschte ausgelassene Stimmung – und vor allem neue Hoffnung, dass dieser Sieg der Beginn eines Umbruchs im Kampf um den Klassenerhalt sein könnte.


