Sieg gegen TV/DJK Hammelburg
Zum Auftakt wartete mit dem TV/DJK Hammelburg direkt ein Auswärtsspiel im hohen Norden Bayerns. Die Gastgeberinnen waren als Aufsteiger neu in der Regionalliga dabei. Für den FCK war die Vorfreude entsprechend groß – schließlich sollte nun endlich das umgesetzt werden, woran in den vergangenen Wochen so intensiv gearbeitet worden war.
Allerdings musste die Mannschaft mit einem stark dezimierten Kader antreten. Krankheits- und verletzungsbedingt standen lediglich neun Spielerinnen zur Verfügung. Davon ließ sich das Team jedoch zunächst nichts anmerken.
Von Beginn an präsentierte sich der FCK hoch konzentriert. Die Vorgaben des Trainerteams wurden konsequent umgesetzt und die Mannschaft erlaubte sich nur wenige Eigenfehler im Aufschlag. Im Angriff wurden zunächst bewusst einfache und sichere Bälle gespielt.
Für zusätzlichen Druck sorgten die Aufschlagsserien von Kristin Schaffner und Stefanie Kraus. Im Angriff zeigte insbesondere das Duo Antonia Ziegelmeier und Anni Salesch seine Durchschlagskraft und setzte die Hammelburger Abwehr immer wieder unter Druck. Zwischenzeitlich konnte sich Kleinaitingen auf 18:10 absetzen. Diesen Vorsprung ließ sich die Mannschaft nicht mehr nehmen und holte sich den ersten Satz souverän mit 25:15.
Die Devise für den zweiten Durchgang blieb unverändert: wenige Eigenfehler, einfache Lösungen und geduldig spielen. Der FCK erwischte zunächst einen guten Start, doch anschließend schlichen sich zunehmend Fehler ein. Hammelburg fand besser ins Spiel und konnte zum 11:11 ausgleichen.
Eine taktische Umstellung der Gastgeberinnen machte es der Kleinaitinger Abwehr zusätzlich schwer. Durch einen Doppelwechsel standen Hammelburg immer wieder drei Angreiferinnen zur Verfügung, wodurch die Blockarbeit schwieriger wurde. So entwickelte sich ein enger Satz, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Punkt für Punkt ging es bis zum 19:19.
In dieser Phase nahm Coach Julian Birkholz eine Auszeit – mit Wirkung. Die Mannschaft fand zurück in die Spur, spielte wieder konzentrierter und brachte den Satz mit 25:21 nach Hause.
Für den dritten Satz war die Marschroute klar: Konzentration hochhalten, sauber kommunizieren und zeigen, was in der Mannschaft steckt. Vor allem die Eigenfehler sollten wieder reduziert werden.
Der Start verlief ausgeglichen. Allerdings war nun deutlich zu spüren, dass Hammelburg endgültig in der Regionalliga angekommen war. Die Gastgeberinnen setzten die Kleinaitinger Annahme mit druckvollen Aufschlägen ordentlich unter Druck. Dadurch entstanden einige Fehler und die FCK-Angreiferinnen konnten nicht mehr so variabel eingesetzt werden wie noch zu Beginn der Partie. Hammelburg nutzte die Situation und punktete seinerseits immer wieder über den Angriff. Trotzdem blieb der FCK dran und kämpfte sich erneut bis zum 19:19.
Mit Lara Schmid und Anna Kopold kamen nochmals frische Kräfte aufs Feld. Das entscheidende Momentum wollte jedoch nicht gelingen. Eine starke Aufschlagsserie der Hammelburgerinnen mit sehr gut platzierten und druckvollen Aufschlägen brachte den Gastgeberinnen schließlich den Satzgewinn.
Nun hieß es: Von Anfang an wieder so auftreten wie im ersten Satz, um die ersten drei Punkte zu sichern! Und genau das setzte die Mannschaft um.
Mit starken Aufschlägen setzte zunächst Kristin Schaffner, anschließend Kapitänin Antonia Ziegelmeier, die Hammelburger Annahme gehörig unter Druck. Im Block sorgten Mona Walter und Neuzugang Vanessa Hirthe dafür, dass die Serie gehalten werden konnte. Der FCK zog schnell davon und führte zwischenzeitlich deutlich mit 13:3.
Hammelburg nahm eine Auszeit und konnte sich anschließend noch einmal etwas zurückkämpfen. Doch Kleinaitingen ließ sich davon nicht mehr aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft blieb konzentriert, spielte die Partie konsequent zu Ende und sicherte sich den vierten Satz mit 25:14.
Damit stand nach einem umkämpften ersten Regionalligaspiel der Saison der erste Sieg und damit die ersten drei Punkte auf dem Konto des FC Kleinaitingen.
Nach dem knappen Abstieg aus der 3. Liga ist der Mannschaft damit ein gelungener Start in die neue Saison gelungen. Trotz eines dezimierten Kaders zeigte das Team, dass es auch in schwierigen Phasen zusammenhalten und auf Rückschläge die richtige Antwort geben kann. Die Freude über die ersten drei Punkte war entsprechend groß – und gleichzeitig ist klar: Darauf soll nun aufgebaut werden.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag um 19:00 Uhr steht das erste Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison an.
Dann empfängt der FCK die Damen aus Eibelstadt und möchte vor heimischer Kulisse an die Leistung aus Hammelburg anknüpfen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer und eure Unterstützung!


